Cappuccino Süßstoff

Welchen Süßstoff soll ich nehmen?

Manchmal gehört etwas „Süße“ zum Essen dazu.
Da man aber mit PRECURSOR den Zucker-Heißhunger gut kontrollieren kann und man ja das Gehirn mit ausreichend Glucose, also Energie versorgt, dient das Süßen allein dem Genuss.
Und dann hat Süßstoff durchaus einen Vorteil.
Ich meine auch nicht die Zuckeraustauschstoffe wie Fructose, Xylit, Sorbit, Mannit oder andere, sondern Süßungsmittel, die keine oder nur sehr geringe Energie enthalten, wie eben die Süßstoffe.

Neben den schon lange bekannten Süßstoffen wie Saccharin, Cyclamat, Acesulfam und Aspartam, die ja in großen Mengen in „Light-Produkten“ eingesetzt werden, gibt es nun zwei für mich interessante neue Vertreter.
Zum einen das Stevia und zum anderen das Erythritol (Erythrit).

Acesulfam, Saccharin und Cyclamat haben in höheren Dosierungen, also da wo es Spaß macht, einen bitteren, metallischen Geschmack.
Mischungen von Saccharin und Cyclamat (1:10) werden häufig im Handel vertrieben. Aspartam hat diesen störenden Nebengeschmack deutlich weniger, ist aber nicht hoch erhitzbar (bis ca. 100 °C), da es wie ein Protein zerfällt und die Süßkraft verliert.
Erythrit hat noch weitere Besonderheiten, die durchaus attraktiv sind. Zum einen ist es ein kristalliner Stoff, der extrem dem Süßgeschmack von Zucker ähnelt. Der Unterschied ist nur für geübte Gaumen heraus zu schmecken. Er ist nicht ganz so süß wie Zucker, aber daher auch gut dosierbar.

Denn ein häufiges Problem beim Süßstoff ist, dass man sich sehr an den süßen Geschmack gewöhnen kann und man diese gewohnte Süßkraft immer wieder haben möchte. Zum anderen wird Erythrit hervorragend im Darm aufgenommen und es kommt nur in ganz seltenen Fällen zu Durchfall, wie z.B. bei den Zuckeraustauschstoffen. Des Weiteren kann er, wie auch Stevia, hoch erhitzt werden und hat sogar die technologischen Eigenschaften von Zucker, wie das Karamellisieren.
Zu Stevia muss man sagen, dass es ein durchaus attraktiver Süßstoff ist. Denn er wird nicht künstlich im Labor hergestellt, sondern das Steviosid, welches den süßen Geschmack ausmacht, wird aus der Pflanze „Stevia rebaudiana“ extrahiert. Im Idealfall hat man bei dem Produkt, welches man erwirbt einen sehr hohen RebausidA -Anteil, denn dieses Steviosid ist sehr gut verträglich und hat die 400-fache Süßkraft von Zucker.
Ich will hier kein Loblied auf die erwähnten Süßstoffe singen.

Eher rate ich dazu, Süßstoffe als Mittel zum kalorienfreien Genuss zu betrachten. Es gibt auch keine Studie die zeigt, dass Süßstoffe irgendetwas geleistet haben in Sachen „Abnehmen“. Er dient nicht dazu den Heißhunger zu stillen – dazu haben wir ja PRECURSOR.
Süßstoffe sollen den Joghurt, den Quark oder den Lupinenpfannekuchen süßen, oder wie ich es auch mache, den Espresso oder die Tasse Cappuccino.
Mein Tipp ist es, günstig hochwertiges Steviosid und Erythrit in größeren Mengen zu kaufen, die beiden in einem Verhältnis von (2:8) zu mischen und in praktische Tüten abzufüllen. Dann kommt man auch kostengünstig hin. So kombiniert man die starke Süßkraft von Stevia mit den tollen Eigenschaften von Erythrit.

Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und Genuss beim gesunden und intelligenten Süßen :-)
Ihr Dr. Stephan Lück

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