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FAQ

Hunger

In der Regel 1 des PRECURSOR-Programms heißt es: „… über den Tag verteilt trin­ken“. Wenn die Abstände zu groß werden, kann es zu einer Unterversorgung mit Glycerol und Unter­zuckerung kommen. Sie sollten dann in engeren Abständen trin­ken.

Wenn Sie von Hause aus zu den größeren und kräftigeren Menschen gehören, kann es sein, dass die Versorgung mit Glycerol insgesamt zu knapp bemessen ist. Sie soll­ten dann mehr als 2 Liter PRECURSOR-Getränk pro Tag trinken. Dabei ist es wichtig, die angege­be­ne Verdünnung des Konzentrats (70 ml Konzentrat auf 1 Liter Wasser) nicht zu än­dern.

Hunger kann auch entstehen, wenn die Muskulatur Glucose aus dem Blut aufnimmt und da­durch dem Gehirn entzieht. Das passiert, wenn man sich bei energiearmer Ernährung zu in­ten­­siv belastet und den Bereich der reinen Fettverbrennung verlässt.

Wenn alle diese Gründe nicht zutreffen, gehören sie wahrscheinlich zu den Menschen, die stark an Ihren Ernährungsgewohnheiten hängen. Durch das Wegfallen der Mahlzei­ten ent­ste­­hen Lücken im Tagesprogramm. Die einen sehen das als gewonnene Zeit, die man nüt­zen kann; andere erle­ben das als Verlust. Die brauchen dann zu ihren Zeiten „et­was zwi­schen die Zähne“. Das Problem kann gelöst werden. In der Menueleiste finden Sie unter „Rezepte“ und im PRECORSOR-Hand­buch finden Sie ab „Tag 3“ Rezepte, die den CR-Stoffwechselzustand nicht ausschalten. Su­chen Sie sich et­was aus, und essen Sie es – auf einmal oder verteilt. Sie führen sich dann zwar etwas mehr Ener­gie zu, es wird ihnen aber helfen, mit der Ernährungsumstel­lung bes­ser fertig zu wer­den.

Wenn PRECURSOR-Getränk plus Essen nicht reichen, macht es keinen Sinn, blind ge­gen das Hungergefühl anzukämpfen. Unterbrechen Sie das Programm und wenden Sie sich an ei­nen PRECURSOR-Fachberater. Bei der Beratung wird es unter anderem um die Frage ge­hen, ob die Leistungsfähigkeit ihrer Gluconeogenese herabgesetzt ist. Das könnte ver­schie­dene Ursachen haben, lässt sich aber fast immer durch Umstellen von Medi­kamenten oder indivi­duelles Stoffwechsel-Training in den Griff kriegen.

Das kann passieren, weil die Ernährung während des PRECURSOR-Programms koch­salz­arm ist. Durch den Abfall des Insulinspiegels und die natriumarme Ernäh­rung wäh­rend des PRECURSOR-Programms bekommen die Nieren die Möglichkeit, das über­flüs­sige Kochsalz und das dadurch gebundene Wasser zu entfernen. Dieser Effekt ist er­wünscht.

Sie können den Salzhunger bekämpfen, indem Sie die Gerichte der Tagespläne etwas stär­ker salzen. Das sollten Sie sogar tun, wenn Sie wegen des Klimas oder körperlicher An­strengung viel Schwitzen. Grundsätzlich sollten Sie aber nicht zu stark zulangen. Eine koch­salzarme Diät ist ge­sund und reduziert ein verstelltes Salzbedürfnis nach einiger Zeit auf ein natürliches Maß. Der anerzogene, schlechte Salzhunger verschwindet dann.

 

Handhabung und Lagerung der Produkte

Wegen der sehr starken Konzentrierung ist das Produkt vor mikrobiellem Verderb ge­schützt und kann daher auch nach Ablauf des Mindest­haltbarkeitsdatums ohne hygieni­sche Bedenken verwendet werden. Da auch der zentrale Wirkstoff Glycerol sehr lan­ge haltbar ist, lohnt es sich fast immer, nicht verbrauchte Flaschen oder Reste des Kon­zentrats aufzubewahren.

Die Wirksamkeit einiger Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe lässt dagegen mit der Zeit nach. Daher kann die Wirksamkeit dieser Bestandteile des Konzentrats nur bis zum Mindesthalbarkeitsdatum garantiert wer­den. Zum Schutz dieser empfindlichen Stoffe sollte das PRECURSOR-Konzentrat nur in der lichtgeschützten Originalflasche und ver­schlos­sen aufbewahrt wer­den. Außerdem sollte eine starke Erhit­zung durch pralles Son­nen­licht oder andere Wärmequellen vermie­den werden. Ein Aufbewah­ren im Kühl­schrank ist nicht nötig.

Im Kühlschrank kann das verschlossene Getränk 1 – 2 Tage aufbewahrt werden. Außer­halb des Kühlschranks hält es sich etwa einen Tag. Bei Erhitzung über 25 °C oder star­kem Sonnenlicht sollte es aber zügiger aufgebraucht werden.

Das kann in seltenen Fällen passieren, wenn die Flasche mit dem Konzentrat längere Zeit steht und nicht ge­schüttelt wird. Einige Inhaltsstoffe des Konzentrats – vor allem das Cal­cium und der Trocken­beeren­extrakt – neigen dazu, harmlose, aber manchmal stö­ren­de Ausfällun­gen zu bilden. Durch künstliche Zusatzstoffe aus der Trickkiste der Le­bens­mit­tel­technologie ließe sich das verhindern. An den Krümeln kann man erken­nen, dass beim PRECURSOR-Kon­zentrat da­rauf verzichtet wird. Das Problem lässt sich auch ohne Chemie einfach behe­ben: Nehmen Sie einen sauberen Gegenstand, der in den Fla­schenhals passt, zum Beispiel einen Löffelstil, und drücken Sie die Ausfäl­lungen zu­rück ins Konzentrat. Anschließend gut schütteln. Eine ver­minderte Halt­bar­keit des Kon­zent­rats durch mikrobiellen Verderb müs­sen Sie nicht befürch­ten. Das Kon­zentrat ist sehr wasserarm und gibt den Mikroben kaum eine Wachstumschance.

Ja, das fehlende Wasser sollte nachträglich zugeführt werden. Bei einer Überdosierung des Konzentrats kann dem Gehirn vorübergehend Wasser entzogen werden. Das kann bei empfindlichen Personen Kopfschmerzen auslösen, besonders wenn man vorher schon zu wenig getrunken hat.

Wenn es geht, sollten sie beim restlichen Getränk die richtige Dosierung einstellen. Falls das nicht möglich ist, müssen sie das Programm trotzdem nicht unterbrechen. Wenn sie nach jedem Glas des Getränks sofort die fehlende Wassermenge trinken (bei Ihnen 1 Glas), entsteht die richtige Konzentration im Magen und Sie müssen keine Nachteile be­fürchten.

 

Tagespläne und Rezepte

Die Portionen sind für den ganzen Abstand zur nächsten Mahlzeit gedacht. Es ist sogar besser, wenn Sie die Menge gleichmäßiger über diesen Zeitraum verteilen können.

Mit der Abendportion des Getränks wird der Vorrat für die ganze Nacht eingenommen. Ohne diesen Vorrat könnten Sie besonders in den ersten Tagen des Programms nachts vom Hunger geweckt werden. Trinken wäre also besser. Wenn das Trinken allerdings zur Qual wird, sollten Sie das Risiko eingehen. Stellen Sie sich den Rest des Getränks auf den Nachttisch. Dann können Sie sofort zugreifen, wenn Sie der Hunger weckt.

Die Dosierung orientiert sich am Glucosebedarf des Gehirns eines erwachsenen Men­schen. Masse und Glucosebedarf des Gehirns unterscheiden sich von Mensch zu Mensch viel weniger als die Körperlänge. Nur wenn Sie besonders groß und kräftig und wo­möglich auch noch körperlich aktiv sind, kann es sein, dass die Versorgung mit Glycerol zu knapp wird. Sie merken es am Hunger und eventuell an anderen Zeichen der Unterzuckerung wie Benommenheit, Herzrasen, Kopfschmerzen. Wenn das auf Sie zu­trifft, sollten Sie während des gesamten Programms mehr als 2 Liter PRE­CURSOR-Ge­tränk pro Tag trinken. Dabei ist es wichtig, die angege­be­ne Ver­dün­nung des Konzen­t­rats (70 ml Konzentrat auf 1 Liter Wasser) nicht zu än­dern.

Ja. Der Ausfall von Vitaminquellen ist in den Tagesplänen berücksichtigt.

Im Rahmen des PRECURSOR-Programms spielen Ballaststoffe eine wichtige Rolle. Der Indi­sche Flohsamen hat gegenüber anderen reinen Ballaststoffen einige Vorteile. Leider neigen die kleinen Samen dazu, nicht nur in alle Winkel des Darms zu kriechen – das sollen sie –, sondern auch in Ecken des Mundraums, wo man sie heraus spülen oder -putzen muss. Am einfachsten bekommt man sie herunter, wenn man sie in Trinkwasser gibt. Da sie sich im Glas rasch absetzen, muss man sie sofort vor dem Trinken immer wieder aufrühren. Ihn in eine Portion Magerquark unter zu rühren, wäre auch eine Möglichkeit. Wenn ihnen das alles zu lästig ist und Sie be­reit sind, andere Nachteile wie Blähungen in Kauf zu nehmen, können sie natürlich auch an­dere Ballaststoffe verwenden. Ein völliger Verzicht auf zusätzliche Ballaststoffe ist nicht zu empfehlen, da die wünschenswerten Mengen mit natürlichen Lebensmitteln kaum zu erreichen sind. Andere Abführmittel sind auf jeden Fall Tabu.

Die reinen Produkte unterscheiden sich vor allem durch ihre Quellfähigkeit. Floh­sa­men­scha­­len werden meist aus Flohsamenarten gewonnen, die im Mittelmeer­raum wachsen (Psylli semen aus Flohsamenwegerich und Sandwegerich). Ihre Quell­zahl ist mit über 40 deutlich höher als die des ganzen Indischen Flohsamens, der sein Volu­men meist „nur“ um das 10- bis 15fache steigern kann. Wenn man zu den Flohsamen­schalen wechselt, muss man die tägliche Dosis vermindern und gleichzeitig die zusätzliche Wassermenge noch weiter erhöhen, bei halber Tagesdosis etwa die dop­pelte zusätzliche Was­ser­men­ge. Da vielen Anwendern schon das Trinken der 2 Liter des PRECURSOR-Getränks schwer fällt, empfehlen wir den ganzen Flohsamen als mildere und sicherere Alternative. Außerdem ist es besser für die Arbeiter, die mit großen Men­gen der Schalen umgehen müs­sen. Psyllium-Pulver kann beim Einatmen oder bei Hautkon­takt allergische Re­ak­ti­o­nen auslösen.

Mit dem PRECURSOR-OmegaÖl soll eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Fettsäu­ren und Vitamin E sichergestellt werden – durch natürliche Lebensmittel, bei mög­lichst geringer Energiezufuhr. Das wird erreicht durch eine Mischung von Leinöl und Sonnenblumenöl. Der schwierige Stoff hierbei ist das Leinöl. Es ist einerseits eine kaum schlagbare natürli­che Quelle für Omega-3-Fettsäuren, andererseits aber sehr emp­find­lich. Es sollte nach der Pressung zügig verarbeitet werden, da es sonst eine un­an­ge­neh­me, zumindest gewöh­nungs­bedürftige, geschmackliche Note bekommt. Wenn Sie an frisches Leinöl kom­men oder Sie der Geschmack des älteren Leinöls nicht stört, können Sie die Mi­schung selbst herstellen. Die nächste praktikable Alternative wäre, den Bedarf durch Nah­rungsergänzungsmittel zu decken.

Wenn der Bedarf an essenziellen Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen gedeckt ist – gleich auf welchem Weg – können Sie auf alle Hilfsmittel verzichten und ihr Pflanzenöl frei wählen. Dann zählen nur noch die Kalorien. Wenn es um einen guten Zweck geht, etwa eine Extraportion Gemüse, sollten Sie sich die Investition ruhig gönnen.

Ja, Sie dürfen. Während der PRECURSOR-Diät wird insgesamt nur wenig Cholesterin zu­geführt – und das ist nicht einmal entscheidend. Die erhöhten Cholesterinwerte sind Ausdruck einer Stoffwechselstörung, die durch eine verminderte Cholesterinaufnahme nur unwesentlich besser wird. Im PRECURSOR-Programm wird die Ursache der Stö­rung mit natürlichen Mitteln bekämpft. Wenn Sie nicht gerade an einer der seltenen ver­erb­lichen Störungen des Cholesterinstoffwechsels leiden, sollten Ihre Cholesterin­werte durch die Diät besser werden.

 

Gewicht

Nein, das brauchen Sie nicht. Die tägliche Gewichtskontrolle ist eher verwirrend als nütz­lich. Wer den Fortschritt des Fettabbaus verfolgen möchte, sollte besser den Bauch­um­fang messen.

Das hängt von Ihrem Energiebedarf in Ruhe und Ihrer körperlichen Aktivität ab. Als Faust­regel gilt: Groß verliert mehr als klein, dick verliert mehr als dünn, aktiv verliert mehr als gemütlich. Typischerweise verschwinden jeden Tag 100 g bis 200 g Fett. Auf der Waage ist das allerdings nur schwer zu erkennen, weil das Gewicht, im Gegensatz zum Fettabbau, große Ausschläge in beide Richtungen zeigen.

…und trinkt die gleiche Menge Precursor, weil sein Gehirn etwa den gleichen Energie­bedarf hat. Damit führt er insgesamt genau so viele Kalorien zu wie Sie. Sein tägli­cher Energiebedarf ist aber größer als ihrer, weil er größer und kräftiger ist als Sie. Also spart er jeden Tag mehr Kalorien ein als Sie, und das macht sich in einem stärke­ren Fettabbau bemerkbar. Auf den gesundheitlichen Effekt des Fastens hat das aber keine nennenswerten Auswirkungen. Sie befinden sich beide im CR-Stoffwechsel, und auf den kommt es an.

Theoretisch ja, aber um welchen Preis? Der Energiebedarf Ihres Gehirns ändert sich nicht. Wenn der Glu­cose-Vorläufer des PRECURSOR-Getränks wegfällt, kann das Ge­hirn nur noch über so genannte Ketonkörper (aus Fett- und Aminosäuren) und die Glu­co­se-Neubildung aus Ami­nosäuren versorgt werden. Das Ergebnis: starkes Hunger­ge­fühl, Ketonkörperbil­dung, Eiweißabbau. Das Ziel der PRECURSOR-Diät besteht da­rin, die Vorteile des Fas­tens (Stoffwechselumstellung, Abnehmen) zu behalten und sol­che Nachteile zu ver­mei­­den.

Das brauchen Sie nicht. Die Auswirkungen gerade des ersten PRECURSOR-Pro­gramms ge­hen meist weit über die vier Wochen hinaus, weil es eine sehr konkrete Er­nährungs­um­stel­lung ist, bei der jeder seine eigenen Erfahrungen macht. Nach dem Pro­gramm machen nur die wenigsten exakt dieselben Ernährungs­feh­ler wie vorher. Etwas Po­siti­ves bleibt meistens hängen. Außerdem setzt bei vielen di­rekt nach dem Pro­gramm das Sättigungs­gefühl früher ein. Man ernährt sich dann energie­är­mer als vorher – oft ohne es zu bemerken. (Das biss­chen Zuviel, das zur Gewichts­zu­nah­me führt, merkt man ja meist auch nicht.)

Das Phänomen, das Sie bei sich beobachten, ist also keineswegs unüblich. Durch das „Nach­bren­nen“ können Sie durchaus noch einige Kilogramm verlieren. Der Effekt schwächt sich spätes­tens nach einigen Wochen ab. Das Gewicht stabilisiert sich dann un­ter dem Ni­veau, das Sie am Ende des PRECURSOR-Programms hatten.

 

Essen außer Haus

Nein, das Getränk können Sie zu Hause lassen. Mit den Kohlenhydraten stellt sich der Satt­-Stoff­wechsel ein. Der Körper beendet die eigene Herstellung von Glucose und braucht dann auch keine Vorläuferstoffe. Das PRECURSOR-Getränk brauchen Sie erst wie­der, wenn der Hunger zurück kommt (oder besser: kurz davor).

Das Programm kann jederzeit ohne Probleme abgebrochen werden. Wenn die Unter­brechung nur ein oder zwei Tage dauert, können Sie anschließend weitermachen als wäre nichts ge­wesen. Nach längeren Pausen sollten Sie einen „Restart“ machen, indem Sie das Programm für die ersten beiden Tage durchführen, also nur trinken. Mit welchem Tages­plan Sie dann fortfahren, bleibt Ihnen überlassen.

Das müssen Sie auch nicht. Wenn Sie es schaffen, die kohlenhydratreichen Lebens­mit­tel wegzulassen, bleibt Ihnen auf jeden Fall der CR-Stoffwechsel und damit der ge­sund­heitli­che Effekt erhalten. Welche Lebensmittel das sind, können Sie im Kapitel „Fehler: Referenz nicht gefunden“ auf Seite Fehler: Referenz nicht gefunden nachlesen. Bei den Fetten werden Sie das strenge Ziel minimaler Men­gen bei maximaler Qualität kaum erreichen können. Hier sollte man realistisch und kom­promissbereit sein. Etwas langsamer abnehmen ist immerhin besser, als gar nicht ab­nehmen.

Das ist in der Tat ein Problem. Die Originalflasche gehört in den Koffer. In die Kabine dür­fen Sie das Konzentrat nur mitnehmen, wenn Sie es in eine kleinere, erlaubte Flasche ab­füllen. Die Entwicklungsabteilung von Dr. Lück INSTITUTE arbeitet daran, die Inhalts­stoffe des PRE­CURSOR-Konzentrats in eine feste Form zu bringen. Bisher ist das noch nicht zu­frie­denstel­lend gelungen. Leider – aber wir bemühen uns weiter.

 

Körperliche Veränderungen

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben. Man kann aber relativ einfach heraus­fin­den, ob sie etwas mit dem PRECURSOR-Programm zu tun haben.

Zunächst sollte sicher sein, dass das PRECURSOR-Getränk richtig gemischt wurde. Bei ei­ner starken Überdosierung des Konzentrats kann dem Gehirn vorübergehend Was­ser entzogen werden, und das kann Kopfschmerzen verursachen. An eine Über­do­sie­rung sollte man immer denken, wenn das Getränk süßer schmeckt als gewohnt. Wer ein zu stark konzentriertes Getränk aufgenommen hat, sollte reichlich zusätzliches Wasser trin­ken.

Kopfschmerzen können auch Zeichen einer Unterzuckerung sein. Dann treten sie meist zu­sammen mit einem starken Hungergefühl auf. Das kann passieren, wenn der Ab­stand zwischen zwei PRECURSOR-Getränken zu groß wird, am häufigsten morgens, wenn man über Nacht nichts trinkt. Bei Ihnen kann das nicht zutreffen, sonst wären Hun­ger und Kopfschmerzen nach dem ersten Getränk verschwunden.

Leider kann bei einer Unterzuckerung das charakteristische Hungergefühl manchmal auch fehlen, zum Beispiel während oder nach körperlicher Belastung. Im Zweifelsfall kann man durch Zuführen von Kohlenhydraten immer feststellen, ob Kopf­­schmerzen (oder andere unklare Symptome) durch eine Unterzuckerung her­vor­ge­ru­fen werden oder nicht. Am schnellsten geht es mit zuckerhaltigen Getränken. Sie können die Gelegenheit auch ausnutzen und ein kohlenhydrat­rei­ches Le­bens­mittel essen, das Sie besonders vermissen. Wenn die Symptome dann verschwin­den, sind die Kopfschmerzen sehr wahr­schein­lich durch eine Unter­zuckerung ausgelöst worden. Auf jeden Fall sind sie erst ein­mal weg. Wenn Sie wollen, können sie das Programm dann wie geplant fortsetzen. Der ein­mal einge­stellte CR-Stoffwechsel schaltet sich schnell wie­der ein, wenn die zu­ge­führ­ten Koh­len­hydrate verbraucht sind. Wenn die Kopfschmerzen später erneut auftreten und bei Kohlen­hyd­ratzufuhr wieder verschwinden, kann es sein,

dass Ihr Gehirn einen besonders großen Glucosebedarf hat. Dann sollten Sie pro Tag mehr als 2 Liter PRECURSOR-Getränk zu sich nehmen, allerdings ohne die Zuberei­tung (70 ml Konzentrat pro Liter Getränk) zu verändern.
oder dass Ihre körperliche Belastung doch größer ist, als Sie vermuten. Dann sollten Sie die Verhaltensregel des Kapitels „Fehler: Referenz nicht gefunden“ be­ach­ten.
Andauernde Kopfschmerzen, die auch nach Kohlenhydratzufuhr bleiben, sind sehr wahr­scheinlich nicht durch die kalorienarme Ernährung verursacht und sollten medizi­nisch abge­klärt werden.

Wenn Sie am Anfang des PRECURSOR-Programms stehen, sollten Sie etwas Geduld ha­ben. Der Darm wird zunächst entleert und es kann dauern, bis er wieder aus­reichend ge­füllt ist.

Die Kombination von Ballaststoffen und Flüssigkeit ergibt ein natürliches Abführmittel. Mehr ist nur selten nötig. Mit PlantagoOvata und viel Gemüse haben Sie auf jeden Fall eine vor­bil­dli­che Ballaststoff-zufuhr. Beachten Sie aber, dass die täglichen 2 Liter PRECURSOR-Getränk nur eine basale Wasserzufuhr darstellen. Die zusätzlichen Ballaststoffe binden Wasser im Darm. Wenn weitere Wasserverluste, etwa durch Schwitzen hinzu kommen, kann die Wasser­zufuhr zu gering werden. Daher sind zusätzliche Getränke nicht nur erlaubt, sondern wün­schenswert.

Also: Bleiben Sie bei den Ballaststoffen und trainieren Sie ihr Trinkverhalten. Dann dürfen Sie auch ihre Einstellung lockern: Täglicher Stuhlgang muss nicht sein.

PlantagoOvata sind sehr gut verträglich und machen nicht abhängig. Dennoch müssen wegen der Quellfähigkeit elementare Regeln eingehalten werden:

Wer große Mengen PlantagoOvata ohne Flüssigkeit zu sich nimmt, riskiert einen Verschluss der Speiseröhre oder des Darms.

PlantagoOvata darf nicht genommen werden, wenn Speiseröhre oder Magendarmtrakt pathologisch verengt sind oder wenn die Darmmuskulatur durch Medikamente stillgelegt ist.

Fasten und intensive Körperliche Belastung sind eine schwierige Kombination, bei der eini­ges beachtet werden muss. Persönliche Spitzenleistungen sind beim
Fasten nicht ohne weiteres möglich. Sportler nennen den Zustand oft „Hungerast“. Der Name deutet an, dass der Hunger dann auf den „Ast“ drückt, gemeint ist die Schulter. Neben der stark herabgesetzten Leistungsfähigkeit erkennt man den Hungerast an den Anzeichen der Unterzuckerung. Trotz des Namens kann das sonst typische Hungergefühl bei Belastung ausbleiben oder nicht bemerkt werden.

Strategie 1: Im Ausdauerbereich bleiben. (Daher die Anweisung: „Laufen, ohne zu schnaufen.“)

Strategie 2: Rechtzeitig für Kohlenhydrate sorgen. Das geht, indem man rund zwei Stunden vor der Belastung eine kohlenhydratreiche, aber fettarme Mahlzeit zu sich nimmt. Für den Standard-Jogger reichen ein oder zwei Vollkornbrote mit fettarmem Belag.

 

Triglyceridspiegel

Ja, das kann sein, ist aber wahrscheinlich eine Fehlmessung, die durch das Glycerol im PRE­CURSOR-Getränk zustande kommt. Das PRECURSOR-Ernährungsprogramm wirkt sich günstig auf Cholesterin-, Fett- und Le­ber­werte im Blut aus. Durch die Zufuhr von Glycerol werden allerdings die Tri­glycerid­wer­te von den meisten Ana­ly­severfahren fälschlich zu hoch gemessen.

Wenn die Triglyceridwerte während der Einnahme des PRECURSOR-Getränks bestimmt wer­den sollen, muss das freie Glycerol im Blutserum zusätzlich ermittelt und von den Mess­wer­ten abgezogen werden. Falls dies nicht möglich ist, sollte das PRECURSOR-Getränk 24 Stunden vor der Blutproben­ent­nah­me abgesetzt werden.

 

Ernährungsumstellung

Nein. Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Sie liefern Glu­co­se, den zentralen Energielieferanten unseres Gehirns. Unsere Muskulatur braucht sie bei intensiven Belastungen. Beim PRECURSOR-Programm werden sie nur weg­ge­las­sen, um den Satt-Stoffwechsel aus- und den CR-Stoffwechsel einzuschalten. Diese Schaltfunktion der Kohlenhydrate zeigt ja gerade, wie wichtig sie für den Körper sind. Wir brauchen beides, Satt- und Hunger-Stoffwechsel. Deswegen ist es wichtig, sich ab und an kohlenhydratarm zu ernähren. In der restlichen Zeit sollte es Kohlenhydrate ge­ben, ohne sich damit zu mästen.

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