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Latte Macchiato —Viel besser als der Ruf

Latte Macchiato — Viel besser als der Ruf
Die Königin unter den Kaffeegetränken aus ernährungsphysiologischer Sicht
Was wurde nicht alles geschimpft über das köstliche Getränk. Ungesunder Kaffee bzw. Espresso kombiniert mit kalorienreicher Milch, die auch nicht unbedingt im Trend der Kulinarik steht. Auch als unmännlich wird das Getränk abgetan, obwohl der gigantische Durchschnittsverbrauch von über 200 Stück pro Person im Jahr nicht nur vom weiblichen Geschlecht stammen kann.

Als Ernährungswissenschaftler und kulinarischer Genussmensch finde ich es daher an der Zeit das Getränk mal richtig unter die Lupe zu nehmen. Und ich betrachte das Getränk im Rahmen einer „very low carb Ernährung“ mit Unterstützung von PRECURSOR zur essentiellen Versorgung des Gehirns mit Glucose.

In einen großen Latte Macchiato gehören maximal 150 ml Milch. Idealerweise fettarme Milch. Dazu kommen je nach Wunsch 1—2 Espresso. Rein vom Energiegehalt liegen wir bei gerade mal bei 80 kcal. bzw 335 kJ. Also weit entfernt von einer Kalorienbombe. Aber jetzt geht der Spaß erst richtig los.

In der Milch haben wir einen Zuckergehalt von ca. 7,5 g. Man könnte meinen das ist zu viel oder ungesund. Weit gefehlt. Die Milch enthält einen glykämischen Index von 27, das ist sehr niedrig. Also kommt es zu einem sehr geringen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Woran liegt das? Es liegt am Milchzucker, der nämlich im Gegensatz zu seinem schlechten Image für den Fastenstoffwechsel ideal ist. Milchzucker besteht zu 50% aus Galaktose. Dieser Zucker wird in der Leber nicht als normaler Zucker dem Körper zur Verbrennung gegeben, sondern als Glykogen, also als Zuckervorrat für schlechte Zeiten in der Leber gespeichert. Uns zwar für die Zeit, wo man fastet. Denn dann kann auch daraus wieder Glucose freigesetzt werden, um das Gehirn mit Energie zu versorgen. Also ein super Begleiter beim PRECURSOR Fasten. Die übrigen nicht einmal 4 g Zucker spielen dann keine Rolle mehr und man verbleibt im gewünschten Abnehmstoffwechsel. Dazu kommt, dass die Milch uns noch zusätzlich Proteine, Mineralien und Vitamine liefert. Klasse, oder?

Jetzt zum Kaffee…
Die im Kaffegetränk und vor allem im Espresso enthaltene Chlorogensäure hat einen positiven Effekt auf den Blutdruck, gerade bei Menschen die einen erhöhten haben und das trifft ja auch auf viele Übergewichtige zu. Auch der Regenerationsprozess, vor allem was die Regulation des gesamten Stoffwechsels angeht, wird positiv beim PRECURSOR Fasten begleitet. Die Blutglucosewerte sinken, die Insulinsensitivität steigt und das ist nicht nur für Diabetiker Typ 2 ein super Effekt. PRECURSOR arbeitet im Körper mit der Glucoseneubildung in der Leber (Gluconeogenese). Das beliebte Kaffeegetränk unterstützt auch diesen Stoffwechselweg und macht es Allen viel leichter mit der PRECURSOR Diät zu starten. Er macht uns wacher, noch leistungsfähiger und man kann sich besser konzentrieren.

Und zu guter Letzt werden die Entzündungswerte im Körper runtergefahren. Die Gelenke können abschwellen, die allergischen Reaktionen mildern ab.

Mein Tipp ist also: Wenn man Kaffee verträgt, dann gerne bis zu 2 Latte Macchiato am Tag trinken, dann wird es mit der PRECURSOR Diät noch einfacher!

Ihr Dr. Stephan Lück

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