Precursor-Handbuch

Die ersten zwei Tage! Auch wenn das PRECURSOR-Getränk die Hungerattacken dämpft und den Einstieg in den Fasten-Stoff- wechsel unterstützt, bedeuten die ersten beiden Tage eine große Umstellung. Die gewohnten Mahlzeiten fallen weg. Besonders bei Menschen, die zu festen Zeiten essen, entstehen jetzt Lücken im Tagesablauf. Unsere inneren Uhren merken sich feste Mahlzeiten sehr schnell. Wenn es wieder so weit ist, klingelt ein innerer Wecker und wir gehen zum Essen, meist ohne darüber nachzudenken, ob wir wirk- lich Hunger haben. Das Haustier und die Tiere im Zoo wissen auch, wann Fütterungszeit ist – ohne Armband- uhr. Der lokale Tag-Nacht Rhythmus und feste Fütterungszeiten sind die wichtigsten Taktgeber im Tierreich. Sie steuern auch unser Verhalten (Schlafen, Wachsein, Essen gehen) und stellen unseren Stoffwechsel auf diese Zustände ein. Das Wegfallen der Mahlzeiten wirkt ähnlich wie ein Langstreckenflug über mehrere Zeit- zonen. Man ist wach, obwohl es dunkel ist; man vermisst die Tätigkeit „Mittagessen“, obwohl man keinen Hunger hat. Genau wie beim Jetlag dauert es zwei bis drei Tage, ehe der alte Rhythmus abgeklungen ist. Die „Löcher“ im Tagesablauf sollte man positiv sehen. Als freie Zeit, die man nutzen kann. Der Magen verkleinert sich. Genau genommen stellt sich der gesamte Magen-Darm-Trakt durch Kontraktio- nen seiner glatten Muskulatur auf eine Ruhephase um. Er wird enger und kürzer. Das begleitende Grummeln ist normal. Es hört wieder auf, wenn der Ruhezustand erreicht ist. Im verkürzten Zustand ist der Magen übri- gens nicht mehr so aufnahmefähig wie vorher. Bei den ersten Mahlzeiten nach einer solchen Ruhephase rei- chen schon geringere Füllmengen, um ein Sättigungsgefühl auszulösen. Die Kohlenhydratspeicher in Leber und Muskulatur werden abgebaut. Dem Körper wird nun signalisiert die Programme des Fasten-Stoffwechsels anzukurbeln. Dazu gehört auch die körpereigene Produktion von Glucose aus dem Vorläuferstoff Glycerol. ! ! ! !28

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